1. Zwei Lesedurchgänge. Ein sorgfältiger Durchgang reicht nicht aus, um eine optimale Qualität zu gewährleisten. Erst nach einer Zweitlesung ist der Text wirklich druckreif.
2. Es wird auf Papier gelesen. Wer am Monitor liest, übersieht Fehler. Wird direkt im File korrigiert, muss der zweite Lesedurchgang auf Papier erfolgen.
3. Eidgenössisches Diplom. Nur ausgebildete Korrektoren korrigieren nach allen Regeln der Kunst. Ein Korrektor muss jede seiner Korrekturen mit Belegen aus Grammatiken legitimieren.
4. Layoutkontrolle. Geschriebene Sprache ist Grafik. Typografische Fehler wie Einzelzeilen, fehlende Ligaturen oder ein schlechter Flattersatz müssen korrigiert werden.
5. Der Zeitaufwand wird verrechnet. Professionelle Lektorate rechnen nicht über Zeichen- oder Zeilentarife ab. Denn eine Broschüre mit guter Textqualität ist weniger zeitaufwendig als eine solche mit hoher Fehlerdichte. Der Kunde profitiert also von seiner sauberen Arbeitsweise.
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